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Mittwoch, 27. Juni 2012

Ich mag...

...meinen Blog.
Und deswegen mache ich auch keine Pause oder lösche ihn
oder sonstwas.
Ich bin erwachsen genug, um meine privaten Befindlichkeiten
nur in die Öffentlichkeit zu tragen,
wenn ich dabei niemanden verletze oder runtermache.
Leider können das nicht alle Blogger.

Und ich glaube, es ist Zeit für ein Statement:

Es gibt heute und jetzt 3 Männer in meinem Leben.

Meinen Liebsten, Ehemann seit 20 Jahren und
stolzer Träger des Verdienstkreuzes
"Ich halte es mit Poesie aus und finde sie toll!"

Den Wolf! Ihr kennt ihn ;-). Was soll ich schreiben...
Die Erfüllung meiner Begierden.
Wir sehen uns selten, aber wenn, dann ...

Und
Der Entdecker. Noch nicht oft genannt hier,
aber eine sehr besondere Beziehung.
Ich halte mich da etwas zurück, es ist schwer zu erklären,
aber er wird mich begleiten.
Das weiß ich!
Und wenn ihr hier bei mir besonders schöne
Texte lest,
dann sind sie bestimmt von ihm!

Dienstag, 26. Juni 2012

Warten


Wir werden uns auch diese Woche nicht sehen können.
Mist! Mist! Mist!!! Verdammter Mist!
Jeder Zentimeter meines Körpers sehnt sich nach seiner Berührung.
Nach seinen Nägeln, die sich in meine Haut bohren,
seiner Zunge, die meinen Mund in Besitz nimmt...
Ich möchte uns endlich wieder schmecken!

Ich muss warten.

Mittwoch, 13. Juni 2012

Nur Sex...

In meinem Kommentar gestern habe ich "nur Sex" geschrieben. Das liest sich irgendwie...falsch!
Wer mich kennt, der weiß, dass es bei mir ganz selten beim Sex ein "nur" gibt. Sex ist für mich mehr als "nur"...
Ich habe eine sehr ausgeprägte Sexualität und Sex ist für mich sehr wichtig. Vielleicht sogar überlebenswichtig, aber im Sinne von Kraft fürs Leben haben.
Mein Leben ist zum Glück auch ohne Sex ein sehr lebenswertes ;-).
Und da ich mich bei der Quantität meiner sexuellen Begegnungen bestimmt im deutschen Durchschnitt befinde, ist die Qualität die Energiespende.
Und deshalb ist das "nur", gerade wenn ich über den Wolf schreibe, eigentlich das falsche Wort.
Denn mit ihm ist jeder Augenblick voller glücklichmachender, tiefgehender und ewiganhaltender Emotionen.
Trotzdem: Wir laufen nicht Händchenhaltend durch die Stadt, gehen nicht zusammen essen, schenken uns nichts zu Weihnachten, reden wenig über unseren Alltag...
Wenn wir uns schreiben, wenn wir reden, wenn wir uns treffen, dann geht es um unsere Körper, unsere Lust aufeinander, unsere Sehnsucht jeden Tag, unsere Gier auf den nächsten Fick, den Durst auf unsere Säfte, unsere Leidenschaft, unsere Phantasien...
dann geht es um Sex.
Nur um Sex!

Montag, 11. Juni 2012

Heute nachmittag


Er brauchte es gar nicht fordern…ich war still. Ganz still. Sein Blick…nur sein Blick. Worte wären zu schwach gewesen für diesen Moment. Er hat mich ausgefüllt. Ganz und gar. Er hat meine Seele gefickt. Mit seinen Blicken, mit seinem Mund, mit seinen Händen, mit seinem Schwanz. Er hat mich daran erinnert, wer ich bin, wenn ich mit ihm zusammen bin. Er hat mir mit seiner ganzen Kraft und seiner Macht unsere Verbindung gezeigt. Der Wolf und sein Lamm.

Meine Offenheit ist nicht immer leicht zu ertragen. Ich weiß, dass ich ihm viel zumute, wenn ich über die anderen Männer rede und schreibe.

Irgendwie fühlte es sich so an, als hätte er sich wieder zurückgeholt, was ihm gehört.

Ein irritierendes, aber gleichzeitig wunderschönes Gefühl!

Freitag, 8. Juni 2012

Donnerstag, 31. Mai 2012

Bestellt, unterwegs, ausgeliefert...


Ich bin ein wenig aus der Spur. Nur ein wenig.
Nach dem emotionalen Genickbruch des Wochenendes folgten ein paar sehr energiegeladene und glasklare Tage. Glasklar leider nicht bei allen Mitmenschen, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass eine gestörte Kommunikation nicht wieder repariert werden kann. Wäre doch gelacht, gerade bei mir...
Warum also aus der Spur?
Mein Liebster hat ein Date. Mit mir und einem Bekanntem. Es ist nicht das erste Mal, dass wir drei uns treffen und ich bin auch mal wieder ziemlich heiß auf einen Dreier, aber es ist in dieser Konstellation schon mal schief gegangen. Beide sind eher dominant und ergänzen sich in ihren Neigungen und  ihrer Lust so gut, dass ich quasi zum Spielball ihrer Phantasien werde.
Und beim letzten Mal habe ich leider zu spät gehandelt, geschwiegen und mich danach einfach nur misshandelt und benutzt gefühlt.
Das haben wir drei mittlerweile geklärt und so wie mein Liebster mir heute morgen zugeflüstert hat, erwartet mich ein "extrem geiles Szenario" und sie werden "sehr gut auf mich achten".
Keine Frage, ich bin gierig und geil auf zwei Schwänze, auf das wilde Durcheinander, auf  langes, hartes Ficken,  aber ich wäre von alleine nie auf die Idee gekommen.
Und das ist es, was mich aus der Spur bringt: Ich vermisse nichts!
Ich habe selten Phasen in meinem Leben gehabt, in denen ich meine Leidenschaft und meinen Körper nur mit einem oder zwei Männern geteilt habe.

Heute Morgen habe ich mich nackt vor den Spiegel gestellt. Ich habe versucht, mich an Berührungen zu erinnern, ich habe mir Worte ins Gedächtnis gerufen, die wie ein Streicheln als Erinnerung kamen. Ich wünschte, ich könnte mich an jeden Buchstaben erinnern, an den Klang der Worte, an das Mitschwingen der Gefühle.

Vor dem Dreier werde ich den Wolf treffen.
Das brauchen wir. Beide...

Sonntag, 20. Mai 2012

Frei - willig


Gestern Nacht hat es kurz zugeschlagen und mich herumgewirbelt.
Mein letzter Post ist etwas verwirrend...
Das liegt wahrscheinlich daran, dass der "Entzug" nach einer intensiven Begegnung immer stärker wird.
Manchmal denke ich, so lange ich noch die Zeichen meiner Hingabe spüre, die Haut noch brennt, die Male noch nicht verblasst sind...so lange dauert es auch, bis ich nicht mehr ständig Sehnsucht nach mehr habe.

Und wenn dann noch ein Treffen mit dem Liebsten und einem befreundetem Paar ansteht, bei dem es ganz eindeutig und ausschließlich um Sex geht...und welches dann aber abgesagt wurde...zum Glück, denn ich hätte wohl verzichtet...und das hätte wieder für Diskussionen gesorgt...
Dann wirbelt es mich schon mal heftig herum!

(Und es bleibt eine leise, dumpfe Vorahnung, dass irgendwas nicht stimmt...)

Donnerstag, 17. Mai 2012

Die Dienstagsfee kann mich mal...

Nach meinem Tiefflug durchs Tal des "Alles ist zu viel!", habe ich in meiner großen Kiste voller Lebensweisheiten gekramt...und siehe da:
"Du hast immer die Wahl" kombiniert mit "Selbst ist die Frau" und nicht zu vergessen "Wer an Feen glaubt ist selber schuld!" hat geholfen.

Drei "auf keinen Fall zu verlegende" Termine habe ich einfach abgesagt.
Dann noch eine Nachricht mit eindeutigen Worten verfasst...

Es war heftig, intensiv, schmerzhaft, lustvoll, laut, geil...
Wir haben beide Dampf abgelassen...es war einfach genau der richtige Zeitpunkt!
Als wenn zwei Stürme aufeinandertreffen...



Dienstag, 15. Mai 2012

Wie war das mit dem überlaufenden Fass?

Mir ist gerade alles zu viel!
In meinem Job muss ich jede Sekunde präsent sein, empathisch sein...Fuck!
Manchmal wünsche ich mir einen Bürojob...
Und dann meine Gefühlswelt...Totales Chaos!
Nein, kein totales Chaos...eigentlich wunderschön, aber von allem gerade ein bisschen zu viel!
Zu viel!!! Zu viel taktieren, zu viel schreiben, zu viel Gefühl, zu viel Lust!
Es ist mir zu viel!
"Ich will Dich..." selbst diese geliebten drei Wörter sind mir zu viel...
Dabei wäre es so einfach...die Dienstagsfee hat zwar zugehört, aber...
So überwältigt werden (man achte auf die geniale Nutzung des Schuhwerks),
schlicht und einfach vorbereitet zu werden zum harten Durchficken...
Das wäre mir nicht zu viel!

Samstag, 28. April 2012

Verknallt

Ein Hotelzimmer. Ein Mann und eine Frau. Du und ich.
Ein paar Minuten sind erst vergangen, seit Du laut stöhnend dein Sperma über mich gespritzt hast.
Wir pressen uns noch aneinander, unser Atem wir langsam ruhiger.
Ich liebe diesen fast traurigen Übergang in die Realität.
Wenn es auf einmal wieder Zeit und Raum gibt. Je schmerzvoller dieses Übergleiten ist, desto mehr werde ich mir über die Intensität der Augenblicke vorher bewusst.
Wir liegen auf gefühlten 10 Zentimetern. Du lachst: "Der Rest des Bettes ist ja auch klatschnass!"
Ja, du hast einfach nicht aufgehört, deine Finger, deine Hand haben mich immer weiter gefickt und du hast gesagt, wie sehr Dich das anmacht, dass solche Fontänen aus meiner Möse kommen.
Es ist unglaublich...für mich war es das erste Mal!
Als Du aufstehst und zur Toilette gehst, drücke ich das Kissen, auf dem du gelegen hast, ganz fest gegen meine Nase und meinen Mund.

Ich bin verknallt in unseren Sex. Punkt! So einfach und doch so unglaublich schön!



Dienstag, 10. April 2012

Zeugen


Wenn es auch nach vier Tagen unter der morgendlichen Dusche noch herrlich schmerzt, so bald die Wassertropfen auf die Nippel prasseln...
dann haben deine Zähne und deine Finger mir viel gegeben.
Lust!!! Auf!!! Mehr!!!

Sonntag, 8. April 2012

Du


Vor fünf Stunden...
Schwer atmend liegen wir Kopf an Kopf. Ich denke noch: Das ist kein Moment für Tränen, als ich sie auch schon schmecke. Ich verändere meine Atmung, kann Dich mir einem blöden Spruch ablenken. Wir lachen. Du hast nichts bemerkt. Wie könnte ich Dir erklären, dass meine Tränen aus lauter Lust entstehen. Das ich gerade an keinem anderen Ort der Welt sein möchte.  

Vor acht Stunden hast Du geschrieben, dass Du heute Abend Zeit hast. Vor sechs Stunden stand ich vor der Tür. „Zimmer 209“.

Haben wir uns begrüßt? Wir waren ein Kuss, eine Bewegung. „Endlich“…

Deine Hände umfassen meine Handgelenke. Ich hab meinen Mantel noch an…
Du drückst mich gegen die Wand und deine Hand greift zwischen meine Beine…

Vor vier Stunden bin ich satt und glücklich ins Auto gestiegen.

Seit drei Stunden versuche ich einzuschlafen…

Samstag, 7. April 2012

Suchst du mich, dann such ich dich, ist die Versuchung groß genug!

...
Ich lass es zu, komm lass es zu, komm lass es uns noch einmal tun!

Clueso

Der Wolf und ich haben diese Woche beide auf Familienmodus geschaltet.
Mit dem Ergebnis, dass die Inhalte unserer Sms für jeden Hardcoreporno wie auch für einen Kitsch-Schmacht-Romantik-Knutsch-Film das passende Drehbuch liefern könnten.
Sehnsucht, die sich einfach toll anfühlt und wächst und wächst...
Dass es auch mal ohne Herzschmerz geht, daran kann ich mich gerade ganz gut gewöhnen!

Ansonsten habe ich Kilometer gefressen... Schnell, schneller...
Von der Hafenkante Nordseeinsel bis ins Rheinland
und dann in den Hochtaunus und wieder zurück ins Ruhrgebiet.

Zeit für laute Musik, viele Gedanken, Studien von Mittelspurfahrern und
die Erkenntnis, dass ich anstelle des Sprits (ok...ich kann einfach nur Vollgas fahren) schon mal wenigstens den linken Schuh dieser unglaublichen, atemberaubenden, knatschblauen Plateau-Sandale von Miu Miu hätte erstehen können...

Donnerstag, 29. März 2012

Endlich


Nach mehreren schlaflosen Nächten - die Gründe dafür sind vielfältig - habe ich endlich mal wieder durchgeschlafen. Wie ein Stein!
Dem Wolf sei Dank!
Mit einer einzigen Frage hat er mich gestern beruhigt:
Was ist eigentlich deine Zielsetzung, wenn du einen anderen Mann (er meint Sonntag ;-)...)
triffst?
Hach, ich liebe es, wenn Männer so direkt sind und so logisch und so pragmatisch und so ....überhaupt!

Sonntag, 25. März 2012

(Augen)blick


23.30 Uhr. Du bist auf einer Party. Ich unterwegs auf der Bahn, Als ich deine sms bekomme, beginnt mein Blut zu rauschen. Mir rasen meine Gedanken der letzten zwei Tage durch den Kopf. Gerade jetzt bin ich so verletzlich und weich. Du weißt das. Wer sonst sollte das wissen. Aber du bestellst mich zu diesem Rastplatz. Wie andere Menschen eine Pizza bestellen. Aber du darfst da. Genau das brauche ich jetzt. Wir steigen fast zeitgleich aus unseren Wagen. Wortlos. Unsere Begrüßung ist ein langer, atemloser Kuss. Du schmeckst nach Alkohol, ich nach Kaugummi. Nur Sekunden später schmecken wir nach Lust. Du nimmst meine Hand und führst mich zu dem steinernen Picknicktisch, der hier mitten auf dem Rastplatz steht. Leicht schmollend blicke ich Dich an. Ich würde lieber in einem unserer Autos verschwinden…

„Los. Setz Dich auf den Tisch. Beine auseinander und zieh dein Kleid hoch.“

Irgendwie hatte ich mit so was gerechnet…trotzdem…mir jagen eiskalte und heiße Schauer über die Haut. Der Rastplatz ist mehr als voll. Bestimmt 10 LKWs und mehrere andere Autos…es ist dunkel, aber nicht wirklich dunkel.

„Ich werde mich jetzt hier hinsetzen. Zwischen deine Beine. Und ich will, dass Du es Dir jetzt so besorgst, wie Du es mir noch heute Morgen geschrieben hast. Du lässt dabei die Augen offen und schaust mich an!“

…

Ich habe irgendwann, nach einer Ewigkeit, meinen Kopf nach hinter geneigt und dabei die Augen geschlossen. Ich habe den Augenkontakt verloren und deine Ohrfeige, die mich sofort brennend getroffen hat, hat genau in dem Moment meinen Unterleib explodieren lassen.

Mit zitternden Knien habe ich noch lange auf deinem Schoß gesessen und Du hast mich so geküsst, als wäre es das letzte Mal.