...wäre ich gerne ein Kerl.
Dann könnte ich jetzt über meine Lust schreiben:
"Ich laufe schon den ganzen Tag mit einer steinharten Latte rum."
(So, oder so ähnlich ;-). Ihr dürft mir gerne Vorschläge schicken)
Aber dann würde mir doch etwas anderes sehr fehlen!
„Sei wild in deiner Liebe, wild in deinem Lied, wild in deinem Tanz!“ Osho
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Mittwoch, 27. Juni 2012
Dienstag, 19. Juni 2012
Wort-Verkehr
Wenn meine Hände zu Deinen werden...
Wenn Deine Worte meine Taten sind...
Wenn mein Stöhnen Dir gilt...
Wenn ich für Dich komme...
Freitag, 8. Juni 2012
Sonntag, 3. Juni 2012
Feuer(werk)
Ich reise am liebsten an entlegene, geheimnisvolle Orte.
Voller neuer und einzigartiger Eindrücke. Orte, die mich verändern.
Manchmal fühle ich, dass diese Reisen länger dauern werden, als mein Leben.
Und ich schließe die Augen und stelle mir einen warmen, sicheren Ort vor, der mich nie wieder zum Reisen drängt.
Aber dann kommt der Wind auf und lässt einen einzigen Funken aufglühen.
Und dieser Funke zündet ein Feuer.
Ein Feuer, das mich über meine Grenzen treibt.
Das mir einen Augenblick der vollkommene und einmalige Tiefe schenkt.
Einen kleinen, unendlichen Augenblick...
Freitag, 1. Juni 2012
Mittwoch, 30. Mai 2012
Stumm vor Lust
Weil ich deinen Kuß
noch fühle
Schwüle geht im Herzen
um,
Weil ich deinen Kuß noch fühle.
Geh' ums Leben heut herum,
Möcht' kein Wörtlein von mir geben,
Nur das Herz möcht' mir entschweben,
Lippen blieben gerne stumm.
Tragen von der Liebesstund
Noch die süße Blüte und
Alle Glieder sagen warm:
Arm macht niemand je mich wieder.
Weil ich deinen Kuß noch fühle.
Geh' ums Leben heut herum,
Möcht' kein Wörtlein von mir geben,
Nur das Herz möcht' mir entschweben,
Lippen blieben gerne stumm.
Tragen von der Liebesstund
Noch die süße Blüte und
Alle Glieder sagen warm:
Arm macht niemand je mich wieder.
Max Dauthendy (1867 - 1918)
Sonntag, 20. Mai 2012
Komm, wir machen alles neu
Ich habe ein ganz besonderes Geschenk bekommen.
Und aus diesem Geschenk werde ich heute ein Gedicht posten.
Ich werde es etwas umschreiben (statt "Mann" "Frau"), weil Pablo Neruda es eigentlich für seine Geliebte/Frau geschrieben hat, aber für mich sind diese Worte so bedeutend und wahr, dass ich sie mir ausleihen möchte.
Immer
Was vor mir war,
weckt keine Eifersucht.
Komm mit einer Frau
auf dem Rücken,
komm mit hundert Frauen in deiner Mähne,
komm mit tausend Frauen zwischen
deiner Brust und deinen Füßen,
komm wie ein Fluß
voller Ertrunkener,
der den rasenden Ozean findet,
den ewigen Gischt, die Zeit!
Bring sie alle her,
wo ich dich erwarte:
immer werden wir einzig sein,
immer nur du und ich
allein auf der Erde,
um das Leben zu beginnen!
Pablo Neruda
Donnerstag, 3. Mai 2012
Endlich wieder Poesie
Im Herzen wühlt und lodert
Die wüsteste, tollste Begier
Und reißt und stößt und peitscht mich,
Madonna Lucia, zu Dir.
Die Glieder schauern und beben,
Das Auge Flammen sprüht,
Wie kochende Lavaströme
Das Blut meine Adern durchglüht.
Ich flehe Dich an, o gebrauche
Die göttlich dämonische Macht,
Die meine zerfaserten Nerven
Zum rasendsten Taumel entfacht.
Und wenn an Deinem Busen
Zum Wahnwitz schwillt die Lust,
Dann, üppigste, geilste der Schlangen,
Erwürg' mich an Deiner Brust.
Felix Dörmann (1870 - 1928)
Montag, 23. April 2012
Unter südlichem Himmel
Ein weltferner Winkel – verschwiegen und stumm,
rings Abendschweigen um uns herum.
Im Westen verglimmendes Sonnenlicht,
an meinem Busen dein Angesicht.
Ganz still, ganz traut,
nichts in uns laut,
als die tiefe, große Glückseligkeit
unter Hellas' Himmel – so weltenweit!
Ganz plötzlich da greifst du mit deiner Hand
in mein offenes Haar – und schaust wie gebannt
in die Augen mir – und küßt meinen Mund
und fragst mich: "Denkst du noch jener Stund,
wo wir allein
am Waldesrain?
Wo ich lechzend zu deinen Füßen warb,
bis im Kuß erstickt deine Weigrung erstarb?"
Da wühlt aufstöhnend und keuchend vor Lust
mein roter Mund sich in deine Brust,
da schlägt die Zähne in deinen Leib
sinnlos vor Liebe dein bebendes Weib. - -
Rings nächtliches Schweigen um uns herum.
Der Tag ist verblutet – das Leben ward stumm.
Else Galen-Gube (1869 - 1922)
rings Abendschweigen um uns herum.
Im Westen verglimmendes Sonnenlicht,
an meinem Busen dein Angesicht.
Ganz still, ganz traut,
nichts in uns laut,
als die tiefe, große Glückseligkeit
unter Hellas' Himmel – so weltenweit!
Ganz plötzlich da greifst du mit deiner Hand
in mein offenes Haar – und schaust wie gebannt
in die Augen mir – und küßt meinen Mund
und fragst mich: "Denkst du noch jener Stund,
wo wir allein
am Waldesrain?
Wo ich lechzend zu deinen Füßen warb,
bis im Kuß erstickt deine Weigrung erstarb?"
Da wühlt aufstöhnend und keuchend vor Lust
mein roter Mund sich in deine Brust,
da schlägt die Zähne in deinen Leib
sinnlos vor Liebe dein bebendes Weib. - -
Rings nächtliches Schweigen um uns herum.
Der Tag ist verblutet – das Leben ward stumm.
Else Galen-Gube (1869 - 1922)
Samstag, 21. April 2012
Freitag, 20. April 2012
Hingabe
Meine Hingabe ist ein Prozess.
Sie wächst und verändert sich mit meinem Gegenüber.
Ich habe eigentlich gedacht, dass ich genau weiß, wo meine Leidenschaften und meine Grenzen sind.
Und dann...
Mit verbundenen Augen nackt am Tisch sitzen, mit gespreizten Beinen und von einem Mann gefüttert werden, den ich noch nie gesehen habe (und den ich nie sehen werde)...
Regungslos und stumm, Arme und Beine weit geöffnet und gestreckt auf einer Matratze liegen, die Augen geschlossen, ganz still und ich spüre die ganze Zeit, dass sein Blick auf mich gerichtet ist, auf meine Löcher, auf meine Haut, auf jeden Makel, den mein Körper hat...
Und ich darf keinen Laut von mir geben...
Sie wächst und verändert sich mit meinem Gegenüber.
Ich habe eigentlich gedacht, dass ich genau weiß, wo meine Leidenschaften und meine Grenzen sind.
Und dann...
Mit verbundenen Augen nackt am Tisch sitzen, mit gespreizten Beinen und von einem Mann gefüttert werden, den ich noch nie gesehen habe (und den ich nie sehen werde)...
Regungslos und stumm, Arme und Beine weit geöffnet und gestreckt auf einer Matratze liegen, die Augen geschlossen, ganz still und ich spüre die ganze Zeit, dass sein Blick auf mich gerichtet ist, auf meine Löcher, auf meine Haut, auf jeden Makel, den mein Körper hat...
Und ich darf keinen Laut von mir geben...
Samstag, 14. April 2012
Donnerstag, 12. April 2012
Dienstag, 3. April 2012
Hingabe
Es hat gedauert. Manchmal war ich ungeduldig. So viele Möglichkeiten, so viele Bilder, Worte…Meine tief vergrabenen Sehnsüchte, meine Lust auf das Neue. Verbotenes, Heimliches, Dunkles…Es war da. Real. Nicht nur in meiner Vorstellung.
Die ersten Berührungen mit der Szene waren sehr aufwühlend, unberechenbar und angsteinflößend. Ich habe vor lauter Aufregung und Anspannung fast meine pure Lust aus den Augen verloren. Ich wollte alles und ich dachte, ich muss auch alles wollen.
Das hat Kraft und Energie gekostet.
Heute, nach ungefähr zwei Jahren, bleibt eine wertvolle Essenz aus allem(denke gerade an „Das Parfüm“), die meine Sexualität so sehr bereichert.
Es ist nicht viel übriggeblieben von den großen Szenen, die ich im Kopf immer und immer wieder inszeniert habe, aber ich habe meinen Platz gefunden.
Der Weg ist vom Nebel befreit. Der Blick klar. Und Körper und Geist sind offen für Begegnungen und Ereignisse auf und neben diesem Weg.
Montag, 2. April 2012
So nah
Weil mir dein voller Kelch die heißen Lippen kühlte,
Weil meine bleiche Stirn in deiner Hand geruht,
Weil ich den süßen Hauch von deiner Seele fühlte,
Der wie ein Weihrauch ist in dunkler Fluth.
Weil mir's gegeben ward, von dir die süßen Laute
Zu hören, drin das Herz sich aufschließt bis zum Grund,
Weil deine Thräne sanft auf meine Wimper thaute,
Weil ich mein Lächeln sah erblühn auf deinem Mund...
Victor Hugo
Weil meine bleiche Stirn in deiner Hand geruht,
Weil ich den süßen Hauch von deiner Seele fühlte,
Der wie ein Weihrauch ist in dunkler Fluth.
Weil mir's gegeben ward, von dir die süßen Laute
Zu hören, drin das Herz sich aufschließt bis zum Grund,
Weil deine Thräne sanft auf meine Wimper thaute,
Weil ich mein Lächeln sah erblühn auf deinem Mund...
Victor Hugo
Mittwoch, 28. März 2012
Indomita e selvaggia
Liebt' ich dich einst mit sanfter Zärtlichkeit,Vergöttre ich dich jetzt mit wildem Herzen!
Und du, du meine Qual und meine Lust,
Du, dessen Blick, dem leidenschaftlich trüben,
Verliehn ist, jede Zaubermacht zu üben,
Du, den in Allem, was da glänzt, zu finden,
Dein Schicksal ist, du einzig hast gewußt,
Dies nie gezähmte Herz zu überwinden!
Vittoria Aganoor-Pompili
(1855-1910)
Sonntag, 25. März 2012
Liebesantrag
Laß uns mit dem Feuer spielen,
Mit dem tollen Liebesfeuer;
Laß uns in den Tiefen wühlen,
Drin die grausen Ungeheuer.
Menschenherzens wilde Bestien,
Schlangen, Schakal und Hyänen,
Die den Leichnam noch beläst'gen
Mit den gier'gen Schneidezähnen.
Laß uns das Getier versammeln,
Laß es stacheln uns und hetzen,
Und die Tore fest verrammeln
Und uns königlich ergötzen.
Mit dem tollen Liebesfeuer;
Laß uns in den Tiefen wühlen,
Drin die grausen Ungeheuer.
Menschenherzens wilde Bestien,
Schlangen, Schakal und Hyänen,
Die den Leichnam noch beläst'gen
Mit den gier'gen Schneidezähnen.
Laß uns das Getier versammeln,
Laß es stacheln uns und hetzen,
Und die Tore fest verrammeln
Und uns königlich ergötzen.
Frank Wedekind (1864 - 1918)
Mittwoch, 21. März 2012
Flamme
Was sträubst du dich der süßen Glut,
die züngelnd schon dein Haupt versengt,
die liebeheißen Atems dich
mit Flammenarmen eng umdrängt?!
Die Glut bin ich - und du bist mein!
wirf ab, wirf ab das Alltagskleid:
gib deine ganze Seele hin
in ihrer nackten Herrlichkeit!
Umschlingen will ich glühend dich
und pressen dich ans heiße Herz,
die Kette schmelzen, die dich band,
in meinem Kuß wie tropfend Erz!
Und flüstern will ich dir ins Ohr
ein Wörtlein, zaub'risch wunderfein,
daß du nichts andres denken sollst,
als mich allein, als mich allein . . .
die züngelnd schon dein Haupt versengt,
die liebeheißen Atems dich
mit Flammenarmen eng umdrängt?!
Die Glut bin ich - und du bist mein!
wirf ab, wirf ab das Alltagskleid:
gib deine ganze Seele hin
in ihrer nackten Herrlichkeit!
Umschlingen will ich glühend dich
und pressen dich ans heiße Herz,
die Kette schmelzen, die dich band,
in meinem Kuß wie tropfend Erz!
Und flüstern will ich dir ins Ohr
ein Wörtlein, zaub'risch wunderfein,
daß du nichts andres denken sollst,
als mich allein, als mich allein . . .
Clara Müller-Jahnke (1860 - 1905)
Dienstag, 20. März 2012
Mailverkehr
Wir schreiben zu viel...
und ficken zu wenig!
Kleiner Nachtrag: Damit sind übrigens nicht die wundervollen Mails gemeint, die wir in Vorfreude auf unser baldiges Treffen durch das Universum schicken, mein Stern!
Kleiner Nachtrag: Damit sind übrigens nicht die wundervollen Mails gemeint, die wir in Vorfreude auf unser baldiges Treffen durch das Universum schicken, mein Stern!
Freitag, 16. März 2012
Das Beste...
Das Beste...
Nein, der beste Spruch heute war:
"Deine neue Frisur" - ich trage seit einer Woche einen kurzen Pony -
"passt total gut zu deinem Halsband."
(Deswegen gehört das auch hier hin, in diesen vor Sex nur so berstenden Blog ;-)...)
Und ja! Shit! Jaaaa!
Das passt wirklich!
Auch wenn meine Freundin (das einzige weibliche Wesen, das meine Haare berühren darf und das seit 15 Jahren)
eher meinte: "Das sieht so nach Rockbilly aus!"
Nee...das sieht echt nach Lederhalsband und heller Haut bis zum schwarzen Korsett aus.
Genau so! Hach..wenn ich nur könnte, wie ich wollte...
Wie sprach schon Julia Roberts in Notting Hill: "Ich bin auch nur ein Mädchen..."
Nein, der beste Spruch heute war:
"Deine neue Frisur" - ich trage seit einer Woche einen kurzen Pony -
"passt total gut zu deinem Halsband."
(Deswegen gehört das auch hier hin, in diesen vor Sex nur so berstenden Blog ;-)...)
Und ja! Shit! Jaaaa!
Das passt wirklich!
Auch wenn meine Freundin (das einzige weibliche Wesen, das meine Haare berühren darf und das seit 15 Jahren)
eher meinte: "Das sieht so nach Rockbilly aus!"
Nee...das sieht echt nach Lederhalsband und heller Haut bis zum schwarzen Korsett aus.
Genau so! Hach..wenn ich nur könnte, wie ich wollte...
Wie sprach schon Julia Roberts in Notting Hill: "Ich bin auch nur ein Mädchen..."
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