23.30 Uhr. Du
bist auf einer Party. Ich unterwegs auf der Bahn, Als ich deine sms bekomme,
beginnt mein Blut zu rauschen. Mir rasen meine Gedanken der letzten zwei Tage
durch den Kopf. Gerade jetzt bin ich so verletzlich und weich. Du weißt das.
Wer sonst sollte das wissen. Aber du bestellst mich zu diesem Rastplatz. Wie
andere Menschen eine Pizza bestellen. Aber du darfst da. Genau das brauche ich
jetzt. Wir steigen fast zeitgleich aus unseren Wagen. Wortlos. Unsere Begrüßung
ist ein langer, atemloser Kuss. Du schmeckst nach Alkohol, ich nach Kaugummi.
Nur Sekunden später schmecken wir nach Lust. Du nimmst meine Hand und führst
mich zu dem steinernen Picknicktisch, der hier mitten auf dem Rastplatz steht.
Leicht schmollend blicke ich Dich an. Ich würde lieber in einem unserer Autos
verschwinden…
„Los. Setz
Dich auf den Tisch. Beine auseinander und zieh dein Kleid hoch.“
Irgendwie
hatte ich mit so was gerechnet…trotzdem…mir jagen eiskalte und heiße Schauer
über die Haut. Der Rastplatz ist mehr als voll. Bestimmt 10 LKWs und mehrere
andere Autos…es ist dunkel, aber nicht wirklich dunkel.
„Ich werde
mich jetzt hier hinsetzen. Zwischen deine Beine. Und ich will, dass Du es Dir
jetzt so besorgst, wie Du es mir noch heute Morgen geschrieben hast. Du lässt
dabei die Augen offen und schaust mich an!“
…
Ich habe
irgendwann, nach einer Ewigkeit, meinen Kopf nach hinter geneigt und dabei die
Augen geschlossen. Ich habe den Augenkontakt verloren und deine Ohrfeige, die
mich sofort brennend getroffen hat, hat genau in dem Moment meinen Unterleib
explodieren lassen.
Mit
zitternden Knien habe ich noch lange auf deinem Schoß gesessen und Du hast mich
so geküsst, als wäre es das letzte Mal.

Klasse ! Ja, das könnte ich mir auch gut vorstellen ! Gefühlsmäßig absolute spitze ! :)
AntwortenLöschenSchöne Grüße
Es ist immer wieder so schön von Eurer Leidenschaft zu lesen, von Deiner Hingabe ... wow
AntwortenLöschenEs prickelt - Du beschreibst diese Momente aus Demut, Gehorsam, Lust und Ekstase so, fast möchte ich sagen banal (ich finde das richtige Wort nicht), ...
AntwortenLöschenMan kann aber spüren, dass Du es genossen hast - ich wünsche Dir, dass Dein letzter Halbsatz ein trügerischer Eindruck bleibt.