Deine Wimpern, die langen,
Deiner Augen dunkele Wasser,
Laß mich tauchen
darein,
Laß mich zur Tiefe gehn...
Sieh, ich steige hinab,
In deinem Schoß zu vergessen,
Fern, was von oben dröhnt,
Helle und Qual und Tag...
Gib mir die Hand,
Wir wollen
einander verwachsen,
Einem Wind Beute,
Einsamer Vögel Flug...
Manchmal wollen wir stehn
Am Rand des dunkelen Brunnens,
Tief in die Stille zu sehn,
Unsere
Liebe zu suchen...
Oder wir treten hinaus
Vom Schatten der goldenen
Wälder,
Groß in ein Abendrot,
Das dir berührt sanft die Stirn.
Georg Heym (Auszüge aus "Deine Wimpern, die langen...")

Das möchte ich erleben ...
AntwortenLöschenIn den Hügeln der Provence, ...
mit einem Glas Rotwein in der Hand, ...
der Wind weht warm vom Meer ...
und die Sonne sendet ihre letzten Strahlen und ...
das Abendrot berührt sanft Deine Stirn ...