Ein fahles Mondlicht zittert
Durchs offene Fenster herein,
Dein nackter Leib erschimmert
Wie mattes Elfenbein;
Die halbgeschlossenen Augen,
Sie glühen begehrend mich an -
Dann flüsterst Du innig und leise:
Du lieber, Du teurer Mann.
Und Deine kühlen Arme,
Sie reißen mich an die Brust,
Und ich küsse die wogende, heiße,
Und wilder erfaßt uns die Lust.
Von Deinen Lippen ringt sich
Ein jauchzender Liebesschrei, -
Und achtlos rollen die Stunden
In endlosen Küssen vorbei.
Felix Dörmann (1870 - 1928)

Wie könnte ein Montag schöner starten als mit Poesie ;-) Herrliche Kombination, hoffe dir geht es wieder besser?
AntwortenLöschenIch gehe wieder arbeiten...also muss es mir ja besser gehen ;)
LöschenTolle Zeilen, nicht wahr? Seufz...
Oh, sie zog mich zu ihrer Leibesmitte,
AntwortenLöschenauf dem Weg dahin
berührte ich mit Schaudern
ihre wunderschöne Titte.
LG - Wolf
Leicht erregt...
Oh, das ist ja fast ein Kreuz- *räusper* oder Stabreim, oder nein...das ist ein umarmender Reim! Passt doch gut!
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