twēlicht
im goldenen licht des noch lauen
abends
lässt du deine hüllen fallen
blattlos
stehst du nun vor mir. dein blick,
schweigen. nur die worte
zu deinen füßen rascheln leise
ein seufzen. ich komme dir nahe &
hauche einen kuss auf den abgrund
deines schlüsselbeins
kastanien fallen lautlos
aus deinem haar.
Worte: Jürgen Hofstetter (thepoemist@tumblr.com)
Foto: poesieunterwegs ;)

Kennst Du das spannende Gefühl, wenn man etwas sieht, was verschlossen, sogar verboten ist, aber so reizvoll, dass man einfach nur vorsichtig die Finger anlegen möchte, um es langsam zu öffnen und mit ihm das anzustellen wonach es tatsächlich lechzt?
AntwortenLöschenJa! Das kenne ich! Und auch wenn ich ein sehr ungeduldiger Mensch bin, so ist es doch sehr verlockend, diesen Moment so lange heraus zu zögern, bis man kaum mehr atmen kann vor Erwartung...
LöschenWieder eine sehr schöne Kombination. Ihr schaffte es beide immer wieder Worte und Bilder verschmelzen zu lassen....Danke dafür.
AntwortenLöschenDank an Dich! Das Lob gebe ich gerne weiter!
LöschenDie Pause war viel zu lang. So viel wunderbare Poesie wartet bei ihm...
Schönes Wochenende, Herr Bohli
Sehnsucht und Vorfreue - tolle Kombination.
AntwortenLöschenText und Bild passen wunderbar zusammen, sehr toll!
Merci und *knicks*
LöschenFreut mich sehr, wenn es Dir gefällt!