Donnerstag, 13. November 2014

Die Geschichte der O. (Textauszug)

18 Kommentare:

  1. Schöne Stimme!
    rrrrr.

    Die Textstelle erscheint gezielt ausgewählt. Sehr schön.

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    1. Ich danke Dir für die "schöne Stimme". Man selbst hört sich ja ganz anders. Die Textstelle ist zwar gezielt ausgewählt, aber eben auch der Beginn der Erzählung "Die Liebenden von Roissy" (der 1.Teil der Geschichte der O.). Vielleicht lese ich ja noch weiter vor... ;)

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  2. Heute einfach nur unendlich frauenfeindlicher Kitsch, mehr nicht.
    Da sind de Sades 120 Tage höchste Literatur.
    Ich kann mir diese Urteil erlauben, habe ich doch den de Sade 1968 neu umbrechen lassen.
    LG - Wolf

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    1. Ich lese das Buch gerade zum zweiten Mal (obwohl es mir vorkommt, als würde ich es jetzt erst richtig lesen). Wenn ich es gelesen habe, dann können wir gerne darüber diskutieren. Wobei Du mir vorher erklären darfst, was für dich "frauenfeindlich" bedeutet.
      Die Sprache ist die, der klassischen, französischen Literatur. Die kann man natürlich kitschig finden, oder eben halt geniessen, so wie ich.
      "Die 120 Tage von Sodom" habe ich gelesen und auch andere Werke von de Sade. Und ich kann da keinen Vergleich finden, mit dem Du deine Beurteilung bekräftigst.
      Lieben Gruß

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    2. Die Antwort auf Deine Frage ist ganz einfach:
      Frauenfeindlich ist es, wenn die Würde einer Frau zum Beispiel in diesem Buch weder respektiert wird und gleichzeitig die sexuelle Verfügbarkeit mit der einer Puppe gleichgestellt wird.

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    3. Ok. Danke für die Antwort! Und ich stimme Dir zu, dass es menschenfeindlich (ob Frau oder Mann) ist, wenn man jemandem seine Würde nimmt.
      O. handelt aus freiem Willen. Ihre Verfügbarkeit ist ein Teil ihrer Unterwerfung und diese strebt sie selber an. Ich sehe darin nichts frauenfeindliches. Aber, wie schon geschrieben, ich muss es erst noch weiterlesen ;)

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    4. Zwischen uns beide passt kein Blatt Papier, aber als das Buch 1954 geschrieben wurde, da war die Welt völlig aus den Fugen geraten. Und: Dieses Buch ist ja eine Replik auf eine gehässige Bemerkung des Lebensgefährten:
      Frauen könnten keinen erotischen Roman schreiben.
      So hat gekontert, und Wie !!!

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    5. Da bin ich dem Lebensgefährten aber sehr dankbar!
      Aber wie frauenfeindlich ist es denn, zu behaupten WIR Frauen könnten nichts Erotisches schreiben! Pffffft!
      Hat der Depp nicht Anaïs Nin gelesen???

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    6. Ich weiss es nicht, ob er die Nin gelesen hat, aber damals gab es erotische Literatur nur unter der Ladentheke, also genau dort, wo ich am liebsten zu bedienen war.
      Dort traf ich dann auf einen gewissen Henry Miller...
      *Lach* LG - Wolf

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  3. Vielen Dank für deine Stimme. Ich wäre für weiterlesen :-) Mach doch eine Umfrage *grins*

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    1. War ja klar, dass Du als "Nichtleser" lieber vorgelesen bekommst ;)
      Ja, mal sehen wie die Resonanz ist und ob ich die Zeit finde.
      Lieben Gruß

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    2. Jetzt aber los und Meinungen an den Tisch. Ihr habt die Poesie gehört....sie will "Rückmeldungen" ;-)

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  4. Dürfen Frauen eigentlich einfach so in der Öffentlichkeit den Mund aufmachen? Aber wenn Frau Poesie schon poesiert, hach, na gut....aber nur weil sie es ist. Sonst bin ich strikt dagegen.

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    1. Da bin ich aber froh, dass ich ganz brav um Erlaubnis gefragt habe.
      Und schade...so ein Blowjob in der Öffentlichkeit kann sehr spannend sein!

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  5. Da ist man ein paar Tage nicht hier und darf anschließend feststellen, dass nun hier auch akustisch erotische Reize gestreut werden!?

    Trotz der zugegebenermaßen angenehmen Stimme,ist es nicht meins und ich glaube, dass diese Welt der O nur wenigen Menschen wirklich zugänglich ist. Denn in meinen Augen gehört dazu nicht nur die Neigung, sondern auch das entsprechende finanzielle bzw. herrschaftliche Umfeld, um es so ausleben zu können.

    Ich gebe zu, dass ich es erregend finde, zu lesen oder hören, wie entschlossen und standhaft eine Frau Ihrer Neigung nachgeht, fürchte aber, dass es für mich als regulär arbeitender Eigenheimbesitzer eine nie zu erreichende Parallelwelt ist.

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    1. Oh, schön mal wieder von Dir zu lesen!

      Es ist eine Sache, sich mir den Gegebenheiten des Buches zu identifizieren, oder sich einfach auf die Botschaft einzulassen.
      Für mich ist es spannend, zu erkennen, wie viel die heutige BDSM-Szene an Symbolik und Werten aus dieser Geschichte übernommen hat.
      Sich wirklich mit diesen Personen zu vergleichen oder diese Geschehnisse nachzuspielen halte ich für eine unmögliche Sache. Und meine Neigung hat zwar einige Parallelen zu den Frauen in diesem Buch, aber gleichzeitig lasse ich mich auch nicht in eine Schublade stecken. Nicht alle submissiven Frauen sind wie O.
      Und ob finanzielle Mittel da die Wege ebnen? Es war halt eine ganz andere Zeit und "die Geschichte der O." ist ja auch eine Fiction.
      Aber es bleibt die "Bibel" des BDSM. Und wird gelebt. Ich denke besonders an die ganzen S/M-Schlosspartys und ähnliches. Nicht mein Ding, da ich nicht so auf Rollenspiel stehe.
      Aber das Buch ist faszinierend!

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    2. Schlossparty gibt es hier jeden Tag!
      Die Liebste kuschelt sich an mich und fragt:
      Was gibt es denn heute zu essen?
      Ich küsse sie zärtlich und sie antwortet: Aaaahhh, jaaahhh....
      So ist das Leben, Leute!

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