Montag, 14. Oktober 2013

Letzte Nacht

Seufzend wache ich auf. Wache ich auf? Ich ziehe die Luft ein...habe ich tatsächlich aufgehört zu atmen? Geht das? Einfach so im Schlaf? Tiefe Atemzüge, die Augen bleiben geschlossen. Die Nacht will ich nicht sehen. Langsam beruhigt sich mein Puls und ich spüre es. Wie durch eine zähe Masse nähert es sich meinem Körper. 
Ich spüre seine Hand an meinem Hals
Seinen Atem auf meinen Lippen
Die Hitze auf meiner Wange nach der Ohrfeige
Seine Finger, die meinen Mund aufdrücken, um mir seine Spucke zu geben
Die Wand in meinem Rücken, als er mich mit seiner Hand fickt
Das Brennen auf meinem Hintern von seinem Gürtel
Die warmen Tränen auf meinem Gesicht
Den Schmerz, als er mich von hinten nimmt
Die tiefe Zärtlichkeit in seinem Blick...

Ich drehe mich auf die Seite und genieße lautlos keuchend meine Lust.
Das Kissen, in das ich mein Gesicht vergraben habe, ist nachher nass.
Tränen, Spucke, Atem... 

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