Mittwoch, 6. März 2013

Vertrauen


Die Ledermanschetten, die um meine Handgelenke liegen, sind mit einem kleinen Karabiner verbunden und halten meine Arme über meinem Kopf zusammen. Ich bin nackt. Nur das breite, schwarze Halsband, welches Du mir heute zum ersten Mal umgelegt hast, bedeckt ein bisschen Haut. Als Du mich an dem vorne befestigten Ring damit zu deinem Kopf hochziehst und mir ins Ohr flüsterst, was Du jetzt tun wirst, spüre ich deine Bartstoppeln an meiner Wange. Ich höre mein Wimmern und versuche ruhig zu atmen. Dich zu riechen. Der Moment ist zu intensiv, um ihn jetzt, hier bewusst wahrzunehmen. Alles verschwimmt...Immer noch dirigiert dein Finger in dem Ring meinen Kopf, zwingt mich Dich anzusehen, hält meinen Mund auf Abstand. Du blickst in meine Augen, die voller Tränen sind und dein Lächeln ist so unendlich tief.
Während Du meinen Kopf langsam wieder aufs Bett zurück legst, meine Schultern beruhigend streichelst und mich in eine entspannte Position bringst, hat deine andere Hand sich derbe in meine Möse gekrallt. Deine Nägel schmerzhaft in der weichen Haut, das Zerren und Quetschen meiner Schamlippen, deine spürbare Gier und gleichzeitig deine Zärtlichkeit und Fürsorge...
Als sich deine Hand in meine Nässe bohrt, schließe ich die Augen.

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