"...hockte mich aufs Bett und streckte ihm den Arsch hin, mein Kopf steckte zwischen den Kissen, während er sich auszog. Er massierte ihn, biss, schlug, leckte ihn, bis er spürte, dass ich bereit war. Ich erstarrte in einer Mischung aus Angst und Ungeduld, und er drang ein. Sanft, vorsichtig erst, dann leichter, tiefer. Ich sagte Dinge, Obszönitäten, die ganz allein von was weiß ich woher kamen. Er zog sich heraus, drehte mich um, hockte sich rittlings auf mein Gesicht. Nicht damit ich ihn lutsche, sondern um in mich einzudringen, mich mit heftigen Leistenstößen in den Mund zu vögeln. Mehrmals drehte er mich um wie eine Spielkarte, sprang von einer Seite zur anderen. Ich ließ mich lustvoll gehen, mein Körper war nur noch ein orgiastischer Rausch, ich bewohnte ihn nacheinander da und dort, wo er gerade in mich eindrang, grenzenlos in mich eindrang, außerordentlich bedrohlich und wohltuend, unbarmherzig und erfüllend. In dieser willentlichen, überwältigenden Grobheit, unter seiner Kontrolle, in dieser Beziehung Mund und Arsch, kam meine Lust von zwei Seiten, fremd..."
Textauszug aus "Die siebte Nacht" von Alina Reyes
Dazu brauche ich nichts zu sagen oder?
AntwortenLöschenZum Glück bedarf es dazu keiner weiteren Worte! :-)
LöschenGroßartiger Text!
AntwortenLöschenJa, finde ich auch.
LöschenIch muss unbedingt noch mehr von ihr lesen.
Lieben Gruß