"Du spinnst!" , nuschelt sie sich zu und dabei spritzen grünblaue Zahnpasta-Tröpfchen auf den alten Spiegel.
Eigentlich wollte sie nur ihre Augen betrachten, sehen wie sie sich verändert haben, seit sie seine Nachricht gelesen hat. Gefühlt hat sie, dass sie dunkler geworden sind, klarer, jünger, aber sie wollte es auch sehen.
Das war real. Seine Worte. Seine Erinnerung. Seine Gier. Und ihre gemeinsame Sehnsucht. Sie tanzen seit Wochen zwischen Realität und Phantasie und stolpern nicht. Von Müdigkeit keine Spur.
Ihre Hände schieben ihre Haare hoch und drehen sie zu einem Zopf. Sie streckt sich die Zunge raus und zieht ihr Top aus. Die harten Nippel schmerzen bei der ersten Berührung und mit einem unterdrückten Stöhnen drückt sie ihre Handinnenfläche gegen ihre nasse, brennende Möse.
Irgendwann würde sie am Meer leben.

Kompliment. Das ist ganz, ganz großartig auf's virtuelle Papier gebracht, der letzte Satz ist fantastisch.
AntwortenLöschenVielen, vielen Dank!
AntwortenLöschenHatte heute morgen schon überlegt, ob ich überhaupt weiter schreibe...
Aber jetzt...:-)
warum lächle ich bei jedem Wort nur so?....
AntwortenLöschenIch mag ihr Lächeln, Herr S.!
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