„Sei wild in deiner Liebe, wild in deinem Lied, wild in deinem Tanz!“ Osho
Dienstag, 27. November 2012
Pornokino
Mein letzter (und einziger) Besuch in einem Pornokino ist genau 28 Jahre her.
Zwei Freundinnen und ich gingen kichernd und leicht angetrunken am Bahnhof mit gezückten Ausweisen durch zwei dunkelrote Vorhänge (Klischee, Klischee, aber so war es)
und stellten uns nach einem kurzen Rundgang mit gespielter Souveränität an die Minitheke und tranken Dosenbier aus dem Automaten.
Um das ganze abzurunden knutschten und fummelten wir ein wenig untereinander, um unser kleines und nicht feines Publikum zu unterhalten. Als sich die ersten Hosen (nicht unsere!) öffneten und die Distanz zum Publikum proportional zum Hoseninhalt deutlich schrumpfte...waren wir schnell wieder draußen.
Seit Tagen habe ich diese Phantasie. Sie ist gefüttert worden und jetzt bildet sich, wie so oft bei mir, aus vergrabenen Gedanken, Empfindungen, Verlockungen, verdrängten Bildern eine Phantasie.
Heute morgen im Halbschlaf wurde sie deutlicher. Wie in einem Film, der erst verschwommen und in Zeitlupe läuft, um dann klarer und realer zu werden.
Ich knie vor einem Kinosessel. Eine Reihe aus ca. 10 Sitzen, etwa sechs Reihen, ein kleines Kino.
Es ist dunkel. Hinter meinem Rücken auf der Leinwand läuft ein Porno.
Er sitzt breitbeinig vor mir. Seine Hose geöffnet. Bevor er mich an meinem Halsband in das Kino geführt hat, haben wir in einer der Kabinen schon gefickt.
Meine Erregung ist unbeschreiblich.
Im Halbdunkeln versuche ich zwischendurch seinen Blick zu finden, während ich ihn lecke und hart sauge.
Ich spüre das er mich anblickt, aber sich auch immer um guckt.
Seine Hände dirigieren meinen Kopf, greifen in meine Haare, drücken mich tiefer, ziehen mich wieder kurz hoch...
Er senkt seinen Kopf, drückt meinen Mund auf, spuckt mich an, wir küssen uns.
Aus den Augenwinkeln bemerke ich eine Bewegung. Schatten, Silhouetten...
Dann Stimmen. Ja, das ist sie! Sie gehört mir und keiner kommt ihr zu nahe. Ihr dürft sie ficken und anspritzen, aber nicht mehr. Bedient Euch!
Mein Kopf in seinem Schoss, seine Hände in meinen Haaren, setze ich einen Fuß auf den Nachbarsessel, recke meinen Hintern hoch und tauche ab in ein Meer voller Scham, Lust, Stöhnen, Nässe, Gier...
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Das ist schon eine sehr intime intensive Phantasie, aber wer hat nicht solche erregenden Phantasien? Gerade im Halbschlaf, beim Aufwachen, ist die Geilheit noch im Kopf und füllt den Unterleib aus. Dann geht das Kino weiter, das eigene Streicheln intensiver, die Gedanken rasen, die geilen Vorstellungen werden ganz tief bis zur Erlösung.
AntwortenLöschenKlingt nach einer sehr reizvollen Phantasie.
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