Mittwoch, 18. April 2012

Überdosis "Liebe"

Seit Tagen rauscht auf mehreren Portalen und Blogs eine hohe Frequenz des Wortes "Liebe" durch die Zeilen.
Das wundert natürlich nicht, denn seit es uns Menschen gibt, wird für kein anderes Wort so viel geredet, geweint, gedacht, gekämpft, geschrieben, getötet, gesungen... Und gerade wir, in der Mitte unseres Lebens (schluck!), scheinen da einen hohen Bedarf zu haben.
Aber mich macht das ganz nervös.
Denn ich habe ein eher schlichtes Gemüt.
Ja, ich weiß, eine herbe Enttäuschung für alle, die hinter meiner hochgradig spirituellen und intellektuellen Auseinandersetzung mit Sex und Sex und....ach ja...Sex, eine Kreuzung von Jose Joffe und Anais Nin erwartet haben.

Nein. Ich werde für mich jetzt das Thema "Liebe" liebevoll zur Seite legen. Auf ein besonders weiches Kissen und mich dem Verlieben widmen.

Wie war das mit dem schlichten Gemüt? Ach, dann kann ich ja auch meine Schwester im Geiste, Eule (ist Eule eigentlich männlich oder weiblich?), aus dem Film "Bambi" zitieren. Das passt gerade so was von gut zu mir! Und damit wäre auch eine meiner heimlichen Quellen für meine Blogbeiträge geklärt ;-).

"Es gibt kaum jemanden, der im Frühling nicht schwer verknallt ist. Zum Beispiel, du gehst spazieren und denkst an nichts böses, du schaust weder nach links, noch nach rechts und da passiert es. Dir kommt eine hübsche Person entgegen. Du wirst unerhört weich in den Knien, du siehst weiße Mäuse, du fühlst dich leicht wie eine Feder und bevor du alles verstehst, spazierst du in den siebten Himmel. Und dann wird dir alles klar, du fängst an zu rotieren, bis dir die Hitze in den Kopf steigt!"

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